Japanisches Fernsehen in der SADG (2010)

Ein Filmteam des japanischen Staatsfernsehens war zu Besuch im Unterricht der Klasse 3b.

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Zu Beginn der Woche wurde unsere Lehrkraft Frau von Frankenberg in Finkenwerder mit mehreren KollegInnen anderer Schulen von Science Lab geschult. Es ging um Forschen und Experimentieren im Unterricht, um Akustik und Mechanik , Thema: Brückenbau

Weil unsere Schule für kooperative Unterrichtsformen und die Förderung des selbständigen Lernens bekannt ist, suchte sich nun das Japanische Staatsfernsehen unsere Schule für Filmaufnahmen heraus, um es in Japan im April 2010 auszustrahlen und der Bevölkerung dort zu zeigen, wie Schule auch sein kann.

Die Klasse 3b nahm die ständige Anwesenheit des Kamerateams gelassen auf.
Die Kinder  erfreuten sich an den naturwissenschaftlichen Versuchen und warteten mit interessanten Forschungsergebnissen auf:
Die Schüler und Schülerinnen der Klasse 3b fanden heraus, warum der schiefe Turm von Pisa nicht umfallen kann. Die Recherchegruppe berichtete während der Präsentationsphase, dass Hamburg mehr als 2500 Brücken besitzt und Hamburg die brückenreichste Stadt Europas ist – noch vor Venedig.
Ein weiteres Forscherteam erprobte, wie  selbstgebaute Brücken einem Erdbeben standhalten können. Anhand von Legosteinen wurden einige Brückenkonstruktionen erprobt und unter eine besondere Schüttelbelastung gestellt.
Unser drittes Forscherteam beschäftigte sich mit den Zuordnungen von bestimmten Brückentypen zu den entsprechenden Bildern.
Zwei weitere Teams erprobten anhand von Holzelementen und vorgegebenen Papierfalttechniken aus, wie die Statik von Brücken beschaffen sein muss, damit möglichst viele Autos darauf fahren können und die Brücke dennoch standhält.

Insgesamt waren unsere japanischen Gäste sehr überrascht und beeindruckt, wie frei die Kinder bei uns an die Themen herangehen und wie selbständig in den Forschergruppen gearbeitet wird.

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