Bildhauerin Dorothea Buck zu Gast in unserer Schule (2010)

Die Künstlerin entwarf 1965 die Plastik „Mutter und Kind“ für die Schule An der Gartenstadt.

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Ein Jahr lang bemühte sich die Schule An der Gartenstadt um den Besuch der Künstlerin Dorothea Buck, geb. 1917.  In der letzten Woche bereitete sich die Kinderkonferenz mit entsprechenden Fragen an Frau Buck auf Ihren Besuch vor:

Aus welchem Material haben Sie die Plastik geformt?
Warum nennt man diese dann Plastik, sie ist ja nicht aus Plastik?
Warum ist die Figur innen hohl?
Wie lange haben Sie für diese Kunst benötigt?
Warum haben Sie sich gerade „Mutter und Kind“ ausgedacht?
Warum hat die Mutter einen so langen Hals?
Warum haben die Figuren kaum Augen?
Warum ist die Oberfläche so rauh?
Wie war es im Krieg?
Wie haben Sie sich beim Modellieren dieser Figur gefühlt?

Hochmotiviert, voller Erzählfreude und Begeisterung für die Schüler erklärte Frau Dorothea Buck, dass sie früher draußen modellierte  und ein Jahr zur Fertigstellung des Werkes benötigte. Wir erfuhren, dass dieses Modell 16.800 Deutsche Mark (DM) kostete und dass Frau Buck das Spielen und die Fantasie als das Wichtigste empfindet, was Kindern mitgegeben werden kann.

 

Für Sie ist die Obhut, der schützende Einfluss und die Fürsorge der Mutter dem Kind gegenüber elementar und aus diesem Grund entschied die Künstlerin sich damals für diese Plastik an einer Schule. Im Jahre 1964 gewann sie mit ihr einen Schulwettbewerb.

 

Wir erhielten Antworten auf alle unsere Fragen. Als Überraschung brachte uns Dorothea Buck das Modell ihrer Plastik aus dem Jahre 1963 mit.

Zum Schluss wurde das Namensschild enthüllt, sodass jetzt alle Beobachter lesen können, von wem die Figur in unserem Eingangsbereich stammt.

Wir würden uns sehr freuen, wenn Dorothea Buck uns nocheinmal wieder besuchen würde.